Aktuelles

Pendlerinitiative gegen Erhöhung der Mineralölsteuer

Im Kampf gegen den Klimawandel hat die EU-Kommission erstmals nationale Ziele bis 2030 vorgegeben – Österreich soll demnach den Schadstoffausstoß um 36 Prozent senken. Diese Vorgaben sind umstritten und würden vor allen die Autofahrer und Pendler treffen, so Pendlerobmann Franz Gosch.

Auf Bundesebene wird wegen der EU Vorgaben bereits über höhere Steuern auf Diesel, Benzin und Heizöl nachgedacht, um die Konsumenten so zu einem klimafreundlicheren Verhalten zu motivieren.

Bei den Pendlern stößt dies auf klare Ablehnung: „Für uns ist es unverständlich, dass man gerade jene Menschen, die einen weiten Weg zur Arbeit haben, nämlich die Pendler, jetzt bestraft und zur Kasse gebeten werden. Das ist für uns völlig inakzeptabel“, sagt Franz Gosch, Obmann der steirischen Pendlerinitiative und weist darauf hin, dass PKW Pendler vorwiegend mit Dieselfahrzeugen unterwegs sind.

„Jede Kostenerhöhung für den Weg zur Arbeit bedeutet für den Pendler einen Verlust des Nettoeinkommens“, so Franz Gosch

Gosch weist darauf hin das Dieselfahrzeuge derzeit ohnehin eine günstigere CO2 Bilanz aufweisen als benzinbetriebene Fahrzeuge, eine Erhöhung der Mineralölsteuer auf Diesel würde die Umweltbilanz nicht verbessern, sondern wäre bloß eine zusätzliche Belastung der Dieselfahrer, welche bereits deutlich mehr für die Anschaffung ihres Kfz investieren mussten und somit doppelt abgeschöpft wären.

Breiter Protest gegen neue Mineralölsteuer

Neben den Pendlern protestieren die Autofahrerklubs und auch die Transportwirtschaft gegen die geplante Erhöhung der Mineralölsteuer.

Franz Gosch, auch Vizepräsident der steirischen Arbeiterkammer warnt vor einem volkswirtschaftlichen Nachteil für Österreich. Auch der Tanktourismus könnte abfallen sollte der Treibstoff teurer werden, so werde nicht nur die Nachfrage im Inland nachlassen, sondern auch der Tanktourismus. Eine Studie der Wirtschaftsuniversität ergab, dass der Finanzminister sogar um 450 Millionen Euro weniger einnehmen könnte, weil der Tanktourismus fast völlig […]

Pendlerinitiative trifft Verkehrslandesrat

Teuerungsautomatik
Attraktivierung der Öffis
S Bahn Obersteiermark auf Schiene

In einem Spitzengespräch erörterten Verkehrslandesrat Anton Lang und Pendlerobmann AK Vizepräsident Franz Gosch die Situation der 320.000 steirischen Pendler. Ständigen Unmut gibt es wegen der alljährlichen überproportionalen  Preiserhöhungen im steirischen Verkehrsverbund, diesbezüglich überreichte der AK Vizepräsident einen ÖAAB-FCG Antrag der letzten AK – Vollversammlung welcher eine Abschaffung der „Teuerungsautomatik“ bei den Öffi-Tickets fordert. Landesrat Anton Lang zeigte Verständnis für die Anliegen der Pendler und erläuterte sein Programm für die Verbesserung der Öffentlichen Verkehrsmittel in der Steiermark. Große Zustimmung seitens der Pendlerinitiative gibt es zum Ausbau der S-Bahn in der Obersteiermark welche so Landesrat Lang bereits ab Dezember von Unzmarkt bis Mürzzuschlag ausgebaut werden soll. Lang setzt auf eine weitere Attraktivierung der öffentlichen Verkehrsverbindung in der Steiermark. Der Verkehrslandesrat, selbst Einpendler, wünscht sich eine gute Zusammenarbeit mit der Steirischen Pendlerinitiative und hat ein offenes Ohr für die Menschen mit langen Anfahrtsweg zur Arbeit.

Teuerungsautomatik im Steirischen Verkehrsverbund ist unakzepteabel

Preise für Zeitkarten steigen ab 1.Juli um 1,65 %!

Pendlerobmann und AK Vizepräsident Franz Gosch will exorbitante Erhöhungen der Fahrpreise nicht dulden und fordert den Verkehrslandesrat auf zu handeln.

 

„Der Steirische Verkehrsverbund erhöht ab 1. Juli seine Tarife um durchschnittlich 1,62 Prozent. Der Verbraucherpreisindex im Monat April 2016 lag bei 0,5 Prozent. Die durchschnittliche Inflationsrate im Jahr 2015 lag bei 0,9 Prozent. Diese Verteuerung der Verbundtarife liegt daher exorbitant über der Inflationsrate“, zeigt sich die ÖAAB-FCG-Fraktion in der Arbeiterkammer Steiermark fassungslos und fordert den Verkehrslandesrat auf zu handeln.

Der AK-Vizepräsident Franz Gosch erläutert, warum derart extreme Tariferhöhungen überhaupt möglich sind: „Die Ursache liegt in einer Kooperationsvereinbarung des Landes mit den Verkehrsunternehmungen aus dem Jahre 2004!“ Diese besage, dass die Verkehrsgesellschaften eine jährliche Anhebung im Ausmaß bis zum 1,75-fachen des Verbraucherpreisindexes durchsetzen dürfen. „In den letzten Jahren sei dieses Sonderrecht, die Tarifschraube dermaßen nach oben zu drehen, zu Lasten der Pendler und Fahrgäste immer voll ausgeschöpft worden“, zeigt sich der AK-Vizepräsident und Obmann der Pendlerinitiative empört.

Scharfe Kritik kommt auch von ÖAAB-Landesgeschäftsführer KR Günther Ruprecht: „Der gegenständliche Vertrag ist eine Teuerungsautomatik, die der Politik schon längst entglitten ist und den Öffi-PendlerInnen Jahr für Jahr mehr Geld aus der Tasche zieht!“

Franz Gosch geht noch weiter und meint: „Diese Kooperationsvereinbarung ist ein Knebelungsvertrag zu Lasten des Landes und der Fahrgäste des Steirischen Verkehrsverbundes, eine Kündigung des Vertrages und eine Neuverhandlung nach realistischen Kalkulationen sind längst überfällig.“

 

Gosch und Ruprecht (ÖAAB-FCG) fordern nun in einem Antrag in der AK Vollversammlung am 23. Juni 2016, „den derzeitigen Kooperationsvertrag mit den Verkehrsunternehmen zu kündigen und statt dessen eine Vereinbarung abzuschließen, welche dem Verkehrsverbund und seinen Fahrgästen faire Fahrpreise ermöglicht.“ Erhöhungen über die ausgewiesene Inflationsrate sollen künftig nicht mehr möglich sein, sind sich die beiden Interessenvertreter einig.

Pendler Euro Neu

Pendlerinitiative für: „Pendler Euro NEU“ Für jeden Kilometer Arbeitsweg 25 Cent   „Die bisherigen Erfahrungen mit dem „Pendlerrechner“ zeigen uns, dass es nach wie vor notwendig ist, die Pendlerförderung zu verbessern und gerechter zu gestalten“, sagt Pendlerobmann Franz Gosch, auch Vizepräsident der steirischen Arbeiterkammer. Gosch fordert: Schluss mit ungerechten Entfernungssprüngen und den Diskussionen, ob Öffis zumutbar sind oder nicht! Damit Betriebe und Behörden bürokratisch entlastet werden, sollte es auch keine Differenzierungen zwischen kleiner und großer Pauschale mehr geben. „Damit kann sich jeder Pendler seine Förderung auf dem Bierdeckel ausrechnen“, fordert Gosch. Weiters kann der ungeliebte Pendlerrechner damit abgestellt werden.

Pendler-Abo für neue Mobilität im ländlichen Raum

Mit dem „ISTmobil“ stellt die Steirische Pendlerinitiative ein Modell für den öffentlichen Verkehr vor.

Die Verantwortlichen des „ISTmobil“ wollen mit Franz Gosch (2.v.l.) und Franz Haberl (4.v.l.) einen weiteren Meilenstein in der Pendlerinitiative setzen. Diese steirische Pendlerinitiative könnte zum Modellfall für ganz Österreich werden: Es geht um ein Mobilitätskonzept für die Regionen, das einerseits nachfrageorientiert agiert, andererseits so schlank aufgestellt ist, dass es sowohl für den Fahrgast, als auch für Gemeinden und Land leistbar ist.

Überarbeiteter Pendlerrechner jetzt online!

Die Pendlerinitiative mit Obmann Franz Gosch hat sich mit zahlreichen Verbesserungsvorschlägen beim Pendlerrechner durchgesetzt: „Wir erwarten nun faire Verhältnisse für Pendlerinnen und Pendler“.

20 Jahre Pendlerinitiative

Über zwei Millionen Österreicher sind Pendler Die Zahl der Pendler ist in den vergangenen zwanzig Jahren um 44 Prozent gestiegen. Mehr als zwei Millionen Österreicher arbeiten derzeit außerhalb ihres Wohnortes.

Pendlerrechner des BMF muss Rechtssicherheit bieten

Pendlerinitiative zum Pendlerrechner: Derzeit Rechtsnotstand und Behörden-Hürdenlauf statt Vereinfachung

Pendlerreport 2016

Historischer Höchststand an Pendlern in der Steiermark! Pendler fordern billigere Öffis, Fahrgemeinschaften fördern! Mehr als 61% der Erwerbstätigen, das sind rund 350.000 steirische Arbeitnehmer/innen, arbeiten nicht in ihrem Wohnort und müssen zum Teil erhebliche Strecken auf sich nehmen, um auf den Arbeitsort zu gelangen. Jeder Zweite legt eine Distanz von mehr als 20 km zurück, fast 50.000 Beschäftigte pendeln mehr als 100 km zur Arbeit.

Pendlerpauschale: Zumutbarkeitsbestimmungen ab 2014 verbessert!

Auf den Erfolgsmarsch des Pendler-Euros 2013 folgt der nächste Meilenstein für Pendlerinnen und Pendler. Ab 2014 gelten verbesserte Zumutbarkeitsbestimmungen zur Ermittlung der kleinen und der großen Pendlerpauschale. Ein weiterer Erfolg der Pendlerinitiative. Tausende Pendler erhalten nun erstmals eine Pendlerpauschale, viele erhalten mehr Geld als bisher.